Das stille Vertrauen, die unerschütterliche Treue und die Freude, die ein gesundes, gut gelauntes Hundeleben schenkt. Aus dieser Faszination wurde eine klare Berufung: Hundegesundheitstrainer zu werden.

Ich wollte nicht nur Tricks lehren, sondern ganzheitlich dazu beitragen, dass Hunde fit, ausgeglichen und seelisch stabil bleiben. Gesundheit bedeutet  mehr als Fitness – es geht um Bewegungsfreude, eine harmonische Haltung, eine ausgewogene Ernährung und eine starke Bindung zum Halter. Deshalb habe ich mich intensiv mit tiermedizinischen Grundlagen, Trainingsprinzipien und Prävention beschäftigt und eine fundierte dreijährige Ausbildung an der Akademie für Tiernatur­heilkunde und Tierphysiotherapie ATM absolviert. Mehr zu der Ausbildung hier.

Meine Aktivitäten beinhalten drei Kernwerte:

  • Prävention statt Reparatur: Frühzeitige Förderung von Beweglichkeit, Muskelaufbau und Stabilität, damit Krankheiten und Beschwerden möglichst gar nicht entstehen.

  • Ganzheitlichkeit: Körper, Geist und Verhalten sind miteinander verknüpft. Ein ganzheitliches Training stärkt nicht nur Muskeln, sondern auch Motivation, Fokus und Wohlbefinden.

  • Partnerschaft Mensch-Hund: Jeder Hund ist individuell. Durch ein respektvolles, artgerechtes Training schaffe ich eine tiefe Vertrauensbasis und eine harmonische Zusammenarbeit.

Mein Ziel ist es, Hundebesitzern praxisnahe, sichere und verständliche Anleitungen zu geben, damit sie ihren Vierbeinern im Alltag, in Trainingseinheiten und in Herausforderungen langfristig helfen können. So schaffen wir gemeinsam eine gesunde, glückliche und lebensfrohe Gemeinschaft – für Hund und Mensch.

Ich bin Mitglied des Berufsverbandes der Tierverhaltensberater und Tiertrainer e.V. (VdTT). Der Verband steht für einen aktuellen Wissensstand bei seinen Mitgliedern. Voraussetzung dafür ist die kontinuierliche fachliche Weiterbildung, der ich mich selbstverständlich regelmäßig unterziehe.

Fortbildungen:

10/2025: "Gangbildanalyse beim Hund" unter der Leitung von Carmen Heritier

01/2026: „Hunde der Welt“ – kulturelle Unterschiede in der Hund-Mensch-Beziehung unter der Leitung von Dr. Juliane Bräuer

 

Häufig gestellte Fragen

Was genau macht ein Hundegesundheitstrainer?

Der Beruf des Hundegesundheitstrainers fokussiert sich nicht auf die Behandlung von Erkrankungen oder Verhaltensproblemen, sondern beschäftigt sich mit sämtlichen Facetten der Gesunderhaltung (Prävention) eines Hundes. Die Tätigkeitsfelder sind weitaus vielfältiger als die der kurativen Berufe – ergänzen diese aber auch ideal. Der Hundegesundheitstrainer verfügt über umfassendes Wissen in Sachen Hundehaltung und Ernährung, Anatomie und Orthopädie, Leistungsphysiologie und Stressmanagement, Verhalten, Beschäftigung und Spiele, Trainingslehre, Sportwissenschaft und Hundesport. Seine Qualifikation prädestiniert ihn nicht nur für den Freizeitsektor Mensch/Hund. Der Hundegesundheitstrainer ist gerade auch im Hundesport zu Hause, ganz gleich, ob es um Schlittenhundesport, Wasserarbeit, Agility, Dogdancing, Nasenarbeit o. ä. geht. Als Spezialist für Bewegungsapparat und ganzheitliche Fitness vermag er die Leistungsgrenzen eines Hundes ebenso zu beurteilen wie seine Talente und besonderen Eignungen. Er kann damit für jeden Hund genau die Sportarten identifizieren, in denen der Hund zu guten oder sogar herausragenden Leistungen fähig ist oder die ihn einfach nur in seinen körperlichen Möglichkeiten fördern. Bei den Mensch/Hund - Teams sollen Fehlbelastungen, Überforderung und Verletzungen vermieden werden. Besonders wichtig ist das bei Hunden und Menschen mit Handicaps, Vorerkrankungen, Übergewicht oder in Zeiten der Rekonvaleszenz. Auch sie profitieren vom Coaching des Hundegesundheitstrainers, können Spaß haben an Bewegung und Sport und das Beste aus ihren Möglichkeiten machen. Mit Unterstützung des Hundegesundheitstrainers lässt sich nicht zuletzt vielen zivilisations-, domestikations- und zuchtbedingten Erkrankungen oder Erkrankungsneigungen bei unseren Hunden ein Schnippchen schlagen. 

Wann sollte ich zum Hundegesundheitstrainer gehen und wann zum Tierarzt? Oder ersetzt der Hundegesundheitstrainer einen Tierarzt?

Ein Tierarzt ist natürlich der Experte, wenn es um die Diagnose und Behandlung von Krankheiten geht. Er kann medizinische Probleme erkennen und behandeln.

Ein Hundegesundheitstrainer hingegen konzentriert sich mehr auf die Prävention und das allgemeine Wohlbefinden deines Hundes. Er kann dir Tipps geben, wie du die Gesundheit deines Hundes durch richtige Ernährung, Bewegung und Pflege unterstützen kannst, um Krankheiten vorzubeugen.

Wenn dein Hund also gesund ist und du vor allem daran interessiert bist, seine Lebensqualität zu verbessern und Krankheiten vorzubeugen, kann ein Hundegesundheitstrainer eine gute Ergänzung sein. Bei akuten oder ernsthaften gesundheitlichen Problemen solltest du natürlich immer den Tierarzt aufsuchen.

Kurz gesagt: Der Tierarzt ist für medizinische Probleme zuständig, der Hundegesundheitstrainer hilft dir, den Hund gesund und glücklich zu halten!

Was ist der Unterschied zu einem klassischen Hundetrainer?

Ein Hundegesundheitstrainer spezialisiert sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes, während ein Hundetrainer eher auf das Verhalten und die Erziehung fokussiert ist. Wenn dein Hund gesundheitliche Probleme hat, zum Beispiel mit Ernährung, Bewegung oder allgemeinen Gesundheitsfragen, ist ein Hundegesundheitstrainer die richtige Wahl, weil er dir helfen kann, das Wohlbefinden deines Hundes zu verbessern und gesundheitliche Risiken zu minimieren.

Ein Hundetrainer hingegen ist ideal, wenn du an der Erziehung, dem Verhalten oder der Sozialisierung deines Hundes arbeiten möchtest. Beide sind wichtig, aber je nach Bedarf kann es sinnvoll sein, den richtigen Experten zu wählen. Wenn du also auf die Gesundheit deines Hundes achtest, könnte ein Hundegesundheitstrainer die bessere Wahl sein. 

Gut zu wissen: Ich besitze die behördliche Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz (TierSchG), weshalb ich ebenfalls als Hundetrainer tätig sein darf!